Luchsinger Mathematics AG

Einführung in die Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik *

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* = Im Vorlesungsverzeichnis wurde diese Vorlesung mit "Einführung in die Statistik" bezeichnet. (No 10493-01, 10494-01 und 12957-01 (Physik)) (wichtige Bemerkung hierzu am Schluss dieser Homepage).

Ort:

Zuordnung Vorlesung: Mathematik-Institut

Dozent: Dr. Christof Luchsinger, 043 243 15 08, jobs@math-jobs.com

Sprechstunde des Dozenten: Nach individueller Vereinbarung, Pausen, sowie vor und nach der Vorlesung

Ziele der Vorlesung:

  1. Grundlagen für weiterführende Vorlesungen werden bereitgestellt
  2. einfache statistische Probleme können von den StudentInnen selbständig gelöst werden
  3. die korrekte Lösung von schwierigeren statistischen Problemen kann von den StudentInnen nachvollzogen werden
  4. die StudentInnen haben mit einem Statistik-Paket gearbeitet
  5. die StudentInnen erkennen die Grenzen der Statistik bei Entscheidungsproblemen

Inhalt:

  1. Wahrscheinlichkeit
  2. Zufallsgrössen
  3. Erwartungswerte
  4. Ausgewählte Verteilungen
  5. n --> unendlich (Konvergenz, LLN, CLT), CLT1, CLT2
  6. Crash-Course in Statistics I: Testtheorie
  7. Crash-Course in Statistics II: Schätztheorie und Konfidenzintervalle
  8. Guidelines
  9. Mathematiker/innen und Statistiker/innen und die unternehmerische Selbständigkeit

    Wer in obiger, aktueller Version von Kapitel 1-7 Fehler findet oder mich von Verbesserungen überzeugen kann, erhält pro Änderung CHF 50.- bar und steuerfrei auf die Hand (Achtung: ich korrigiere laufend).

Voraussetzungen: Mittelschulmathematik (v.a. Differential- und Integralrechnung); wer darin (bei Studienbeginn) nicht sattelfest ist: How to Ace Calculus: The Streetwise Guide by Colin Adams, et al. Querverbindungen zu anderen Vorlesungen.

Administration: Tips für Studis

Zeit:

(physische) Präsenz in der Vorlesung: Da zeitliche Überschneidungen mit anderen Vorlesungen nie ganz vermieden werden können und weil ich ein Skript habe, gilt folgende, pragmatische Regel zur physischen Präsenz in der Vorlesung: Auf eigene Verantwortung dürfen Sie der Vorlesung fern bleiben. Sie sind jedoch selber dafür verantwortlich, dass Sie sowohl alle inhaltlichen, wie auch alle administrativen Details zur Vorlesung bei Ihren KommilitonInnen (und nicht bei mir) auftreiben. Das nennt man auch das "Hol"-Prinzip im Gegensatz zum "Bring"-Prinzip. Des weiteren empfehle ich Personen, welche noch Militärdienst leisten müssen, in Zukunft sich über diese Webseite einen Militärdienst für Mathematiker in den Semesterferien zu organisieren.

Übungsbetrieb und dessen Leistungsüberprüfung: [4 CP, allenfalls nur 2 CP, wichtige Bemerkung hierzu am Schluss dieser Homepage]

Es gibt 3 Kategorien von Übungsaufgaben:

  1. Must: Training der Definitionen und leichte Rechenübungen. Sie werden weder abgegeben noch korrigiert. Es wird wärmstens empfohlen, all diese Aufgaben selbständig zu lösen!
  2. Standard: Eigentliche Aufgaben, welche in etwa den späteren Prüfungsaufgaben entsprechen. Sie müssen 50 % der Punkte bei diesen Aufgaben erreichen. Die Aufgaben, welche Sie abgeben, müssen Sie soweit beherrschen, dass Sie diese in der Stunde auch (ohne Vorankündigung) an der Tafel vorlösen können. Es besteht Besuchspflicht für die Übungen! StudentInnen, welche in einem früheren Jahr die Kreditpunkte für die Übungen erhalten haben, müssen die Übungskreditpunkte nicht nochmals erwerben - eine aktive Teilnahme am Übungsbetrieb wird jedoch empfohlen! (wichtige Bemerkung zu den CP's am Schluss dieser Homepage)
  3. Honours: Leicht schwierigere Aufgaben. Der Dozent gibt eine Honours-Bestätigung (kein offizielles Dokument) ab, sobald jemand mindestens 66% dieser Punkte erreicht und in der Prüfung mindestens eine 5-6 ablegt.

    In der Übungsstunde werden alle Aufgaben besprochen, auch die aus Kategorie 1.

Die Schriftliche Prüfung als Leistungsüberprüfung der Vorlesung: [3 CP]

Literatur: Ich arbeite in der Vorlesung mit meinem eigenen Skript (siehe weiter oben, bitte vor der Vorlesung ausdrucken). Weitere Literatur auf www.math-jobs.com/lit.html. In meinem Skript und der Vorlesung kommen relativ wenig Beispiele vor. Deshalb empfehle ich als Ergänzung eines der drei folgenden Bücher als Begleitliteratur zum Vorlesungsskript. In meinen 4 Vorlesungen wird etwa 95 % von Krengel (und natürlich weitere Gebiete) behandelt.

Wer mehr Übungen (mit Musterlösungen) machen will, ist mit

bestens bedient.

Statistik-Paket R:

In den Übungen sind auch einfache Aufgaben mit Hilfe einer Statistik-Software zu lösen. Die StudentInnen sind in der Wahl eines Statistik-Pakets frei - fachliche Unterstützung kann Ihnen aber nur für R garantiert werden. R ist auf Mac, PC und Unix kostenlos installierbar. Auf den Institutsrechnern ist R installiert. Es gibt in den Übungen in Woche xx zu den regulären Übungszeiten eine Einführung in R. StudentInnen mit eigenem PC/Mac können sich R hier herunterladen (Mac, PC und Unix). Für die Einführung in den Übungen muss jedeR StudentIn die R Intro Luchsinger ausdrucken. Eine ausführliche Einführung ist Getting Started in R von Dr. Saghir Bashir. Introductory Statistics with R von Peter Dalgaard ist je in der Bibliothek und im Computerraum vorhanden.

Kommende Semester: Stochastik-Vorlesungen des Mathematik-Institutes Universität Basel und anderer Institute


Wichtige Bemerkungen zur Anmeldung zu dieser Vlsg und zu den Ue:


Webmaster: Dr. Christof Luchsinger / jobs@math-jobs.com