Luchsinger Mathematics AG

Survival Strategien für AssistentInnen

(By the way I really enjoyed my time with ADB)

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Allgemein:

Übungstunden:

Professoren haben keine Ahnung, was für einen Zeitaufwand es bedeutet, neue oder von Ihnen salopp gestellte Übungsaufgaben zuerst selber zu lösen und dann in einer für die StudentInnen geeigneten Form zu präsentieren (v.a. wenn die Aufgabe noch einen Computing-Teil hat). Gegenmassnahmen:

Forschung:

Seminarien:

An Hochschulen finden gewöhnlich sehr viele Seminarien statt. Dies behindert AssistentInnen bei ihrer eigenen Arbeit, weil man aus diversen Gründen daran teilnehmen sollte. Vor Jahrzehnten bis Jahrhunderten haben Seminarien von ganzen Instituten Sinn gemacht. Heute sind die Wissenschaften derart spezialisiert und verästelt, dass die Seminarien in der heutigen Form eine reine Schikane und Belastung darstellen. Dies müsste nicht so sein, wenn bessere Referenten zu sorgfältig ausgewählten Themen referieren würden. Die folgenden Tips sind dazu da, den Besuch dieser Seminarien zu umgehen.

Gegenüber StudentInnen:

Gegenüber AssistentInnen, welche sich vor Arbeit drücken:

Wenn Du die Assistentszeit überstanden hast, kommt die nächste Herausforderung: Die Forscherlaufbahn. Dazu emfehle ich:

Ein wichtiger Punkt kommt in diesem kleinen Ratgeber nicht vor. Bekanntlich sind Menschen entweder theoretisch oder praktisch begabt. Ein Abstecher in die Wirtschaft, nach Diplom oder Doktorat, hilft Dir ungemein in Deinem späteren Leben; selbst wenn der Abstecher kurz war und Dir die Rückkehr an die Hochschule von ArbeitskollegInnen wärmstens empfohlen worden ist. Man gilt dann als einer, "der weiss wie es draussen zu und her geht" und man kann das in organisatorischen Belangen gelegentlich einfliessen lassen mit Formulierungen wie: "Also wenn man in der Privatwirtschaft sich so verhalten würde, wäre man schon lange bankrott".

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